Jugendförderung im großen Stil

Nach vielen erfolgreichen Jahren im Automobilsport investiert der SCS Herxheim in einen neues Motorsport-Fahrzeug für den Slalomsport, um seine aktive Jugend weiter zu fördern.

Bereits 2016 gründete der Herxheimer Motorsport-Club sein sogenanntes „Slalomprojekt“. Dabei stellt der Verein seinem aktiven Nachwuchs im Automobilsport ein geeignetes Rennfahrzeug zur Verfügung. Somit können die jungen Talente auch zusätzlich zu ihren Läufen im Slalom-Youngster Cup des ADAC Pfalz ihr fahrerisches Können bei weiteren Rennläufen verbessern und trainieren, ohne dabei große Investitionen tätigen zu müssen oder sich um Wartung und Reparatur zu kümmern.  Mehrere Meistertitel, unzählige Podestplatzierungen sowie der mit aktuell vier Fahrer und Fahrerinnen vollbesetzte VW Polo zeigen deutlich, wie erfolgreich sich dieses Konzept entwickelt hat.

An diesem Punkt setzte der SCS Herxheim an und investierte in ein weiteres Motorsport-Fahrzeug. Die Vereins-Flotte wurde um einen Suzuki Swift Sport erweitert. Dieser war bereits viele Jahre erfolgreich im Rallye-Einsatz und wurde nun vom Projektleiter Jannik Mahl und seinem Vater Michael durch Änderungen an Fahrwerk und Antriebsstrang für den Slalomsport optimiert. Mit einer Sicherheitszelle, Schalensitzen und 6-Punkt-Gurten ist er auch von innen ein waschechtes Rennfahrzeug.

Durch das weitere Fahrzeug gibt es innerhalb des Slalomprojekts nun eine Aufstiegsmöglichkeit. Dabei wird der Polo weiterhin für Slalomneueinsteiger genutzt, die dann nach gesammelter Erfahrung in den größeren und leistungsstärkeren Suzuki Swift aufsteigen können.

Das neue Einsatzfahrzeug der jungen Fahrer wurde als Test bereits beim Clubsport-Slalom des AC Maikammer am 14. Oktober in Sembach erfolgreich eingesetzt. Der offizielle Einsatzbeginn startet im Frühjahr 2019.

Viele freie Flächen auf den Slalomfahrzeugen bieten Platz für Unterstützer und Sponsoren. Wenn Sie die Jugendförderung im Automobilsport unterstützen möchten, freut sich der SCS Herxheim auf ihr Interesse!

 

Text & Bilder: Jannik Mahl